Rotklee
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Rotklee – mehr als nur ein Glücksbringer

Der Rotklee ist ein echtes Multitalent unter den Pflanzen und vielseitig einsetzbar. Die wildwachsende Wiesenpflanze wird zur Verwendung als Futterpflanze auch ausgesät und hat keine besonderen Standortansprüche. Die ein- bis zweijährige Rotkleepflanzen mit kugelförmigen roten Blüten haben sich als beliebte Gründüngungspflanze, als eiweißreiches Futter und wichtige Pflanze der Naturheilkunde bewährt.

Rotklee erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 18 cm, in der Blütezeit von April bis Oktober ist der Klee eine wichtige Nahrungsquelle für Hummeln und Bienen. Im Volksmund gelten besonders die vierblättrigen Kleeblätter als Glücksbringer.

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Die Rotklee-Pflanze

Rotklee Wiese
Rotklee ist in Deutschland auf vielen Wiesen und Äckern zu finden.

Beliebter Glücksbringer, nahrhafte Futterpflanze oder wertvolles Heilkraut – Rotklee ist eine Pflanze voller hochwertiger Inhaltsstoffe und vielseitig einsetzbar. Lange Zeit wurde Rotklee als beliebte Gründüngungspflanze und Futterpflanze verwendet. Mittlerweile setzt man die Heilkraft des Rotklees bei vielen Beschwerden und Krankheitsbildern ein.

Wildwachsender Rotklee oder Wiesenklee verschönert Wiesen und Äcker mit seinen kugelförmigen, purpurfarbigen Blüten. Die ein- bis zweijährigen winterharten Pflanzen werden im Nutzgarten und der Landwirtschaft auch kultiviert und gezielt angebaut. Üblicherweise besitzen die Pflanzen drei gefiederte grüne Blätter unter der Blüte, das seltener vorkommende vierblättrige Kleeblatt gilt als Glücksbringer.

Der Rotklee wächst selbst auf nährstoffarmen Böden in Regionen mit ungünstigem Klima. Allerdings werden die Pflanzen hier nichts sonderlich kräftig. Für sie ideale Bedingungen ist Erde, die Hohe Anteile an Ton oder Lehm aufweist. Daneben mag die Rotklee Pflanze Sulfat und Kalk. Eine konstante Beschattung vertragen die Pflanzen jedoch überhaupt nicht.

Rotklee – wertvolle Nutzpflanze

Rotklee mit Biene
Rotklee ist eine wichtige Weidepflanze für Bienen. Bildquelle: Roman Hörtner auf Pixabay.com/de

Die Blütezeit des bis zu 50 cm hoch werdenden Rotklees ist von April bis Oktober. Rotklee Pflanzen bilden viele 1-2 cm hohe Blüten, in denen sich die wertvollen Inhaltsstoffe wie Proteine, Isoflavone und Vitamine befinden.

Der Rotklee ist eine der wichtigsten Weidepflanzen für Hummeln, Bienen und andere Insekten. Der hohe Zuckergehalt des Nektars macht Nektar aus Rotklee zu einem beliebten Inhaltsstoff in vielen Honigmischungen.

Nicht nur Imker nutzen Rotklee als Futterpflanze, der hohe Eiweißgehalt der farbigen Blüten machen die Pflanzen zum beliebten Grünfutter in der Landwirtschaft. Die enthaltenen Proteine und Mineralien finden oft Verwendung in der Milchwirtschaft und werden als Futterpflanzen kultiviert. Rotklee hat keine besonderen Standortansprüche und gedeiht auf fast allen Böden. Die Pflanzen sind winterhart, ausgesäte Flächen können daher bis zu zwei Jahre genutzt werden. Um eine optimale Futtermischung für die Landwirtschaft zu erhalten, wird der Klee oft gemeinsam mit einer Grasmischung ausgesät. Als “Stickstoffsammler” ist Rotklee ein beliebter Bodenverbesserer.

Wie alle Pflanzen aus der Familie der Schmetterlingsblütengewächse gehen die Wurzeln des Rotklees eine Symbiose mit denen im Erdreich lebenden Knöllchenbakterien ein. Die vielseitige Pflanze reichert so mit seinen verzweigten Wurzeln den Boden mit Nährstoffen an und lockert ihn gleichzeitig auf. Rotklee lässt sich mit seinen positiven Eigenschaften gut als natürlichen Dünger verwenden und wird oft in der ökologischen Landwirtschaft eingesetzt.

Inhaltsstoffe des Rotklees

Die zur Blütezeit gesammelten und getrockneten Blütenköpfchen des Rotklees sind reich an vielen wertvollen Inhaltsstoffen. Neben Proteinen ist Rotklee reich an pflanzlichen Hormonen, Mineralien und Vitaminen.

Proteine:

  • Der hohe Proteingehalt macht Rotklee zu einer idealen Futterpflanze für das Weidevieh. Auch der menschliche Stoffwechsel profitiert von der aufbauenden Wirkung des Proteins, eine schnellere Genesung nach einer Krankheit kann so unterstützt werden.

Isoflavone:

  • Eines der wichtigsten Inhaltsstoffe des Rotklees sind die verschiedenen Isoflavone. Diese Phytoöstrogene oder Pflanzenhormone machen Rotklee zu einer wichtigen und wirksamen Pflanze der Frauenheilkunde. Durch die Verwendung von Rotklee sollen sich typische Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen, Herzklopfen und depressive Verstimmungen lindern lassen können, behauptet zumindest die alternative Medizin
  • Isoflavone besitzen eine ähnliche Struktur wie Östrogene und können daher wie eine pflanzliche Hormonkur wirken. Die in den Wechseljahren geringer werdende Produktion der Östrogene im weiblichen Körper sollen so ausgeglichen werden können. Besonders wirksam soll bei Wechseljahrsbeschwerden eine Kur mit Tee aus getrockneten Rotkleeblüten sein.

Gerbstoffe, Spurenelemente und Vitamine:

Rotklee enthält Gerbstoffe, Spurenelemente, ätherische Öle und Vitamine. Eine Vielzahl von Krankheitsbildern und Beschwerden lassen sich durch die Verwendung von Rotklee Produkten lindern.

Die folgenden Wirkungen werden von der alternativen Medizin geschildert sowie von Anwendern:

  • Die hochwertige Wirkstoffkombination in den Blüten des Rotklees sollen für seine entzündungshemmende, entgiftende und aufbauende Wirkung sorgen. Die enthaltenen Bitterstoffe können die Produktion der Magen- und Gallensäfte anregen und so Verdauungsbeschwerden lindern.
  • Der Hauptfilter unseres Körpers, die Leber, soll besonders von der heilsamen Wirkung des Rotklees profitieren. Ihre Entgiftungsfunktion soll durch die Verwendung der hochwertigen Produkte regeneriert und unterstützt werden.
  • Eine entzündungshemmende Wirkung des Rotklees soll wohltuend bei rheumatischen Beschwerden wirken und anderen Erkrankungen der Muskeln und Gelenke dienlich sein.
  • Äußerlich angewendet sollen bei Gelenkschmerzen Umschläge mit einer Rotklee Tinktur Linderung verschaffen. Die im Rotklee enthaltenen Gerbstoffe scheinen hautregenerierend zu wirken und sollen so Ekzeme lindern und die natürliche Schutzfunktion der Haut stärken.

Wirkungen und Anwendung von Rotklee

Entspannt durch die Wechseljahre mit Rotklee

Rotklee in den Wechseljahren
Durch positiven Einfluss auf die Östrogen-Produktion, hat sich Rotklee in den Wechseljahren bewährt. Bildquelle: Rustle / Shutterstock.com

Die Wechseljahre sind oft mit unangenehmen Begleiterscheinungen wie Hitzewallungen, depressiven Verstimmungen und Schlafstörungen verbunden. Während der Zeit der Hormonumstellung verringert sich die Produktion des für Frauen wichtigen Geschlechtshormons Östrogen. Ein ausgeglichener Östrogenspiegel ist wichtig für viele Stoffwechselvorgänge im Körper.

Gerät der Hormonspiegel aus der Balance, können unangenehme Begleiterscheinungen auftreten. Die besondere Zusammensetzung von Rotklee könnte die Pflanze zu einer sanften Alternative zu Medikamenten machen, um Wechseljahrsbeschwerden zu lindern.

  • Die im Rotklee in großen Mengen enthaltenen wertvollen Isoflavone und Phytohormone, sollen im Körper wie natürliches Östrogen wirken. Es scheint, hormonell bedingte Schwankungen des Östrogenspiegels können so ausgeglichen werden, Wechseljahrsbeschwerden durch einen Östrogenmangel gelindert und gemildert werden. Rotklee begleitet jede Frau entspannt durch die Wechseljahre.
  • Die ausgleichenden Eigenschaften kann ein nicht nur bei depressiven Verstimmungen in den Wechseljahren entfalten. Die Inhaltsstoffe des Rotklees sollen die Psyche stärken und die Nerven beruhigen. Seelische Verstimmungen sollen sich so positiv beeinflussen lassen.

Wissenschaftliche Untersuchungen zur Untermauerung

Der Rotklee soll dabei Einfluss auf das Östrogen nehmen und dessen Produktion erhöhen – soviel zumindest zu den Theorien der alternativen Medizin, wie im nachfolgenden Abschnitt näher erläutert wird.

Dass dieser Sachverhalt nicht nur für die Körper der Frauen von Relevanz ist, hat Dr. Joel Finkelstein, ein Medizinprofessor an der berühmten Harvard Medical School, unter Beweis gestellt. Er untersuchte nämlich die Rolle des Östrogen auf den männlichen Organismus. Das Ergebnis: Sofern der Anteil an Testosteron einen bestimmten Wert unterschreitet, bedingt das ebenso einen Mangel an Östrogen und zusätzlich fördert das auch Übergewicht in Form von Fett. Die Forscher machten dies sogar als Ursache für die Midlife-Crisis aus, in der Männer Symptome entwickeln, die denen während der Wechseljahre sehr ähnlich sind.

Hierunter fallen etwa Antriebsschwäche, Depressionen oder ein gestörter Schlaf. Selbst für das Sexleben spielt das eigentlich weiblich Hormon eine Rolle. Schließlich muss es ausreichend vorhanden sein, da andernfalls die Libido verringert wird. Somit ist der Rotklee nicht nur für Frauen geeignet, sondern kann sogar bei älteren Herren die Lebensqualität steigern.

Rotklee in der Landwirtschaft und Imkerei

Rotklee als Futtermittel
Rotklee ist durch den hohen Anteil an Proteinen und den sehr einfachen anbeau sehr beliebt als Futtermittel. Bildquelle: mahey / Shutterstock.com

Rotklee ist reich an wertvollen Mineralien und Proteinen. Die Pflanzen besitzen die besondere Eigenschaft, nährstoffarmen schweren Boden in lockere, humusreiche Felder und Beete zu verwandeln.

Als Bodenverbesserer kann Rotklee Stickstoff aus der Luft in Nährstoffe umwandeln und den Boden damit anreichern. Die für Schmetterlingsblütler (lat. Fabaceae) typische Symbiose mit Knöllchenbakterien im Boden trägt zum hohen ökologischen und agronomischen Nutzen von Rotklee bei.

Der hohe Proteingehalt der beliebten Futterpflanze wird besonders in der Milchwirtschaft geschätzt. Während seiner Blütezeit ist Rotklee eine der wichtigsten Weidepflanzen für Bienen. Das Sammeln des stark zuckerhaltigen Nektars und der wichtigen Blütenpollen ist für die Honigbiene oft mit einem großen Aufwand verbunden. Reiner Kleehonig ist selten im Verkauf erhältlich, oft wird er gemeinsam mit anderen wohlschmeckenden Sorten gemischt.

Gesunde Haut und Gelenke mit Rotklee

Rotklee für die Haut
Die unter anderem antiseptische Wirkung macht Rotklee z.B. in Form von Tinkturen wirksam bei diversen Hautkrankheiten.
Bildquelle: Ternavskaia Olga Alibec / Shutterstock.com

Die Verwendung von Rotklee soll nicht nur heilsam für die inneren Organe sein. Auch Ekzeme und andere Hauterkrankungen sollen sich durch die äußerliche Verwendung von Rotklee Tinkturen mildern und heilen lassen, wenn man der alternativen Medizin Glauben schenken möchte.

Und die von der alternativen Medizin behaupteten Wirkungen gehen ncoh weiter: Ein in Rotklee getränkter Umschlag soll heilsam für rheumatische Beschwerden und entzündete Gelenke sein. Durch die dem Rotklee zugeschriebene antiseptische Wirkung soll er zur Linderung der Schmerzen beitragen.

Die Wirkungen von Rotklee sind abhängig von der Qualität des jeweiligen Produktes. Rotklee ist als Kapseln, Tee, Tinktur und Samen erhältlich. Beim Kauf sollte man auf die angegebene Menge der Inhaltsstoffe achten. Hochwertige Rotklee Produkte enthalten einen wertvollen Mix an Isoflavonen, Mineralien und Vitaminen. Gut wirksam soll Rotklee sein, wenn er als Kur über einen längeren Zeitraum verwendet wird.

Verkaufsformen von Rotklee

Da Rotklee über viele wertvolle Inhaltsstoffe verfügt, wurden aus dem Rotklee Samen auch Präparate wie Rotklee Tee, Tinktur oder Rotklee Kapseln entwickelt, um den Bedürfnissen der Verbraucher gerecht zu werden. Jede Darreichungsform von Rotklee hat seine Vorteile was Konzentration von Extrakt und Dosierung angeht und kann entsprechend für unterschiedliche medizinische Anwendungen genutzt werden.

Rotklee als Tee

Rotklee Tee
Rotklee wird entweder in Form von Tabletten (als Extrakt) oder per Tee konsumiert. Bildquelle: Snowbelle / Shutterstock.com

Den Rotklee als Tee zu verarbeiten hat eine lange Tradition, die in der simplen Volksmedizin schon seit einigen Jahrhunderten praktiziert wird. Die Blüten entfalten ihre Wirkungen am besten, wenn sie zunächst getrocknet und dann in heißem Wasser gebrüht werden. Hierzu benötigt man pro Tasse knapp 5 – 7 Blüten. Um Beschwerden zu lindern, wird empfohlen, täglich 3 – 4 Tassen über einen ganzen Monat zu trinken.

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Rotklee Kapseln

Rotklee Kapseln werden vor allem bei Beschwerden in den Wechseljahren eingesetzt. Auch bei den Kapseln ist es ratsam, genau auf  die enthaltenen Stoffe zu achten und nur zu den Produkten zu greifen, die eine hohe Qualität aufweisen und bestenfalls noch aus biologischem Anbau stammen. Besonders der Anteil an Isoflavonen sollte für eine gute Effizienz entsprechend hoch sein.

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Rotklee Tinktur

Rotklee ist reich an Pflanzenstoffen und Mineralien wie Kalzium, Eisen, Kalium und Sizilium. Rotklee Tinktur eignet sich bei innerlicher Anwendung zur Blutreinigung und soll eine ausgleichende und beruhigende Wirkung besitzen, schildert die alternative Medizin. Zur äußerlichen Anwendung eignet sich die Tinktur sehr gut bei Hauterkrankungen verschiedener Art. Rotklee soll eine leicht antiseptische und blutreinigende Wirkung haben, berichten Anwender.

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Rotklee Samen

Beim Rotklee sind nicht nur die Blätter der ausgewachsenen Pflanze nützlich, sondern auch die Rotklee Samen, die sich besonders gut in zahlreiche gesunde Rezepte integrieren lassen. Darüber hinaus sind sie für Flora und Fauna von Belang, indem sie den Boden auflockern und somit etwa im Gemüsebeet den Ertrag anderer Pflanzen erhöhen. Hierdurch können sie teils sogar das Düngen ersetzen oder zumindest unterstützen. Außerdem dienen sie Bienen und Hummeln als Nahrung. Beim Kauf der Samen hat man die Wahl zwischen einjährigem oder mehrjährigem Rotklee.

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